Andacht und Teetrinken am 10.10.2026 in Essen

Hallo liebe Freunde und Freunde der Freunde!

Am Samstag, dem 10.10.2026, machen wir ein Meeting außer der Reihe. Wir treffen uns dafür nicht in Krefeld, sondern in Essen im Unperfekthaus (Friedrich-Ebert-Str. 18-26, 45127 Essen), ab 16 Uhr.

Ich kenne das Unperfekthaus bisher nur dem Namen nach und aus Erzählungen. Ich weiß also selbst noch nicht genau, was uns dort erwartet. Vorab hatte ich bereits Mailkontakt mit dem Unperfekthaus. Dort weiß man, wer wir sind und was wir vorhaben, und man heißt uns herzlich willkommen.

Vieles wird anders sein als in Krefeld:

  1. Wir werden keinen exklusiven oder reservierten Raum haben, sondern uns irgendwo eine ruhige Ecke suchen und hoffen, dass wir eine finden.
  2. Für die Bewirtung sind wir nicht selbst verantwortlich, sondern sie wird vom Haus organisiert.
  3. Die Getränke-Flatrate ist mit einem Eintrittspreis von 10 Euro beziehungsweise 7 Euro ermäßigt verbunden. Natürlich möchte ich den Zugang zur Andacht nicht vom Geldbeutel abhängig machen. Wer das nicht aufbringen kann, melde sich bitte bei mir; dann übernehme ich den Betrag.
  4. Das Konzept des Unperfekthauses besteht darin, dass man dort Dinge tut, die man mit anderen gemeinsam tun möchte. Das heißt im Prinzip, dass alle Aktivitäten dort grundsätzlich allen Besuchern des Hauses offenstehen. So auch unser Treffen. Mir persönlich macht das nichts aus. Ich habe Quäker-Andachten immer als öffentlichen Raum betrachtet. Geheimniskrämerei liegt mir nicht, und ich finde es befremdlich, wenn Quäker-Gruppen ihre Versammlungen nicht öffentlich bekannt geben, sondern nur auf persönliche Nachfrage.

Aber warum überhaupt Essen?

Der Großteil meiner Familie lebt in Essen, und ein Mitglied meiner Familie nimmt seit geraumer Zeit mit großer Kontinuität alle zwei Wochen an der Andacht in Krefeld teil. So entstand in mir der Wunsch, einmal den Weg in die andere Richtung auf mich zu nehmen.

Für den 10.10.2026 habe ich kein festes Thema vorgesehen, weil ich nicht wirklich weiß, was uns erwartet: ob wir unter uns bleiben oder ob weitere Menschen dazukommen. Und wenn Menschen dazukommen, frage ich mich, von welchen Voraussetzungen und Erfahrungen sie ausgehen. Es könnte also noch ökumenischer werden als sonst.

Eine spontane Idee, die mir im Zusammenhang mit dem Namen des Unperfekthauses kam, ist folgende: Zumindest in ihren Ursprüngen waren die Quäker Perfektionisten. Wir könnten uns anschauen, warum Quäker glaubten, frei von Sünde leben zu können. Nachlesen können wir das im https://katechismus.the-independent-friend.de/01_katechismus/kap_07/index.html.